San Sebastian

von Gabi Lässig / am 08.09.2018 / in Allgemein

Wegen der momentan vorherrschenden Windrichtung wollen wir Bilbao nächste Woche als Sprungbrett gen Frankreich nutzen und  gar nicht weiter an der Küste nach Osten segeln.

Wir haben uns also für die nächsten Tage einen Mietwagen genommen, um das Baskenland noch ein bisschen kennen zu lernen, und unser erster Ausflug führte uns heute Richtung San Sebastian.

Vorher bogen wir allerdings erst mal ab nach Oma, einem winzigen Dorf (wenn man 5 Häuser schon Dorf nennen kann) im Niemandsland, stellten das Auto ab und marschierten noch ein Stück in den Wald hinein, wo der baskische Künstler Augustin Ibarrola den „Bemalten Wald“ geschaffen hat.

Ganz allein waren wir, um die bunt bemalten Stämme zu bewundern und die farbigen Pinselstriche, die sich aus bestimmten Perspektiven zu Figuren und Mustern formten.

 

    

 

Als dann doch die ersten Wanderer auftauchten, verließen wir diesen verzauberten Ort, um die Stadt zu besuchen, die überall als die Schönste der spanischen Nordküste gepriesen wird.

San Sebastian, in baskisch Donostia, liegt an einer herrlichen Bucht, in der wir eigentlich geplant hatten, einmal zu ankern.

 

 

Allerdings mussten wir uns die malerischen Altstadtgassen und die verlockenden Pintxo-Bars mit Horden von Touristen teilen, trotz Ferienende in Spanien, und die Preise waren entsprechend angepasst und betrugen teilweise das Doppelte von denen in Bilbao. Wobei die Teilchen auch extrem lecker waren – man kann sich so richtig durchfuttern…

Ja, San Sebastian ist wirklich eine prächtige Stadt, hat einen prächtigen Strand, prächtige Gebäude und Brücken, und sicher auch kulturell und kulinarisch extrem viel zu bieten. Aber ob sie wirklich die Schönste ist?

 

 

Morgen werden wir ein paar Kilometer ins Landesinnere fahren, zur Abwechslung mal in die Berge, und die Annehmlichkeiten eines Hotelzimmers genießen, bevor wir am Dienstag dann erst mal unseren Hochzeitstag feiern und dann die letzten Etappen in Angriff nehmen.

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