Carino

von Gabi Lässig / am 09.08.2018 / in Allgemein

Nach den ganzen aufregenden Tagen haben wir uns gestern einen faulen Tag am Ankerplatz gegönnt – das Städtchen Cedeira selbst war nicht besonders attraktiv, und zum Wandern hatten wir auch keine Lust, zumal kräftiger Regen für den Nachmittag angesagt war. Der kam dann zwar erst am Abend, aber dafür richtig üppig. Bestimmt 30 Liter durften wir am Morgen aus dem Dinghi schöpfen!

 

 

Die relativ kurze Strecke heute zur nächsten Ankerbucht hatte es dann wieder in sich: Zwar schien die Sonne von einem wolkenbetupften Himmel, es wehte auch ein netter Wind, aber die allgegenwärtige Biskaya-Welle türmte sich mal wieder mächtig vor, neben und hinter uns auf. Angesagt war eine Wellenhöhe von etwa zwei Metern, das ist aber nur der Durchschnitt. Einzelne Wellen haben dann schon mal das Doppelte, und es kribbelt richtig im Magen, wenn das Schiff (meist sanft) in die Höhe gehoben wird, wo man plötzlich eine viel weitere Sicht hat, um dann wieder im Wellental abgesetzt zu werden. Da darf der Steuermann nicht schlafen, zumal die Küste viele Zähne hat…

 

 

Dafür ankern wir jetzt ruhig vor dem Strand von Carino, hinter dem eine schöne Dünenlandschaft mit vielen Kaninchenlöchern dem Tiger ein wahres Paradies ist – und das Wasser warm genug für uns, um eine Runde Schwimmen zu gehen.

 

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